Der Körper weiß, was er braucht, was ihm gut tut und wie er sich bewegen möchte – um sich zu entspannen, auszudrücken, zu lösen und zu lockern oder sich einfach wohlzufühlen. Wenn man sich langsam daran tastet, dies zu erspüren, wird es immer deutlicher und die Verbindung zum Körper tiefer.

Indem wir die eigenen Bewegungen entstehen lassen entsteht der eigene Tanz, unabhängig von jeder Vorstellung oder vorgegebenen Formen.

Dadurch werden Kreativität und Lebendigkeit eingeladen, die Verbindung zum eigenen Selbst wird vertieft, die Ganzheit zwischen Seele, Geist und Körper erfahrbar.

Der Körper kann uns unterstützen, Halt geben, uns Lebendigkeit und sinnliche Erfahrung vermitteln. Er erfährt wiederum Unterstützung aus sich selbst heraus (durch bewußte Atmung, Muskelarbeit, Halteapparat und Bewegungsapparat), aber auch durch die Erde, die ihn trägt, durch die Schwerkraft – und durch den Raum, in dem er sich bewegen kann.

Dies alles zu erforschen und zu erfahren erlaubt uns unser Wahrnehmungsspektrum zu erweitern und auch im Alltag die erweiterten unterstützenden Erfahrungen zu nutzen. Das eigene Erfahrungs- und Handlungsspektrum wird erweitert, tiefer und erfüllender erfahrbar.